Normal: In Berlin wird gebaut. Wir bauen für Carlotta, Tahar und Waltraud.

Von Studierenden bis Senior:innen – die Bedürfnisse der Menschen stehen bei unserem sozialen Wohnungsauftrag für Berlin im Mittelpunkt. Für sie wollen wir mit zielgerichtetem Bauen und Umwidmungen in unseren Beständen vorhandene und künftige Versorgungslücken schließen. Der Plan: unsere Wohneinheiten in Berlin mittelfristig auf 40.000 zu erhöhen, indem wir ganz konkret in den kommenden Jahren jeweils drei bis vier Neubauprojekte auf die Beine stellen. Und das nicht einfach irgendwie, sondern besonders nachhaltig und besonders zeit- und kosteneffizient, zum Beispiel durch eine modulare und serielle Bauweise. 2023 konnten wir trotz herausfordernder Umstände dieses Teilziel erfüllen. Wir stellen drei Projekte vor.

Computererzeugte Ansicht eines großen sonnigen Innenhofs eines modernen Wohnungsneubaus. Anwohner flanieren vorbei und Kinder spielen im Hintergrund.

Lebensraum und Treffpunkt für Jung und Alt: Das Bauprojekt Iranische Straße ist wegweisend.

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Apartments für Studierende, Senior:innen und Landesbeschäftigte

Schon bald gelebte Realität: ein modernes Wohnquartier mit hybridem Nutzungskonzept

Computererzeugte Ansicht eines Innenhofs eines modernen Wohnungsneubaus. Passanten schieben ihre Fahrräder vorbei.

Man trifft sich in (der) Mitte: Genera­tionsü­bergreifende­s Wohnen in Wedding

Eines unserer größten Bauvorhaben für Berlin bietet in naher Zukunft nicht nur jede Menge bezahlbaren Wohnraum in bester Lage, es zahlt auch direkt auf den sozialen Stadtwert Berlins ein. Denn auf 15.000 m² im Herzen Weddings entsteht bis 2026 ein vielfältiges Wohnquartier mit einem besonders visionären hybriden Nutzungskonzept: Neben Studierenden, für die drei Häuser geplant sind, sollen auch Senior:innen hier ein altersgerechtes Zuhause finden, Tür an Tür mit den jungen Menschen. Ein weiteres Haus ist für Beschäftigte in Landesunternehmen vorgesehen. Dabei sind die Mieten trotz der hohen Standortqualität im unteren Preissegment angesiedelt.

Generationsübergreifendes Zusammenleben, Austausch und Integration: Diese Themen sind also maßgebend in der Iranischen Straße 6 und werden durch großzügige Gemeinschafts- und Begegnungsflächen gefördert. Zudem kann man sich in den attraktiven Außenanlagen zum Tischtennis, Calisthenics oder Boule treffen. Besonders ist auch der Komfort: In den Häusern für die Studierenden wird es nur Einzelapartments geben, die Apartments im Staffelgeschoss sind zudem jeweils mit einer Dachterrasse ausgestattet. Überdachte Fahrradstellplätze mit Lademöglichkeit für E-Bikes kommen dem Mobilitätsbedürfnis der neuen Bewohner:innen entgegen, jungen wie alten. Die Realisierung erfolgt in modularer Massivbauweise und ist natürlich nachhaltig geplant. Der Neubau erfüllt den Energieeffizienzhausstandard 55 BEG.

Eine Schwarz-Weiß-Illustration zeigt zwei Figuren, die ein Schild mit der Aufschrift „berlinovo“ hochhalten.
Ansicht einer modernen in rot-weiß gehaltenen Fassade eines Wohnungsneubaus. Ein Plakat mit der Aufschrift „berlinovo – Da für Berlin“ ist an ein Balkongeländer angebracht.

Zentraler Wohnraum für Landesbeschäftigte mit und ohne Familie wurde im Westen von Karlshorst realisiert.

Für wachsende Landesunter­nehmen: Beschäftigten­wohnen in ehemaliger Gartenanlage

Ob Krankenhäuser, Polizei, Feuerwehr oder Verwaltung: Landesunternehmen sichern die Daseinsfürsorge unserer Metropolregion. Der Fachkräftemangel stellt sie allerdings vor gewaltige Zukunftsaufgaben. Mit der Schaffung von urbanem und zentral in Standortnähe gelegenem Wohnraum unterstützen wir die Unternehmen dabei, neue Mitarbeitende anzuwerben. Idealerweise wird dabei auch eine Möglichkeit geschaffen, dass die Familien der häufig aus dem Ausland zu uns kommenden Fachkräfte mit einziehen können. Genau dieses Konzept konnten wir erfolgreich in der Ehrlichstraße in Lichtenberg realisieren und schon im Mai 2024 schlüsselfertig übergeben.

Der Standort eignet sich durch die vielseitigen Versorgungsmöglichkeiten und die sehr gute öffentliche Anbindung einfach perfekt für das Thema Beschäftigten­wohnen. Das Kaufgrundstück wurde davor als Gartenland genutzt und befindet sich am westlichen Ende des historisch gewachsenen Wohnquartiers Karlshorst. Neben klassischen Ein-Zimmer-Wohnungen sind in den drei BEG-Effizienzhäusern 55 auch Zwei- bzw. Drei-Zimmer-Wohnungen entstanden, sodass eben auch Familien Platz finden und in Berlin ankommen können. Besonders an diesem Projekt war aber vor allem die herausfordernde Vergabesituation in vielen Verhandlungsrunden vor dem Hintergrund des damals gerade beginnenden Ukraine-Kriegs. Umso bemerkenswerter, wie schnell es dann ging. Von Beauftragung bis Baubeginn sind nur vier Monate vergangen, die Bauzeit von November 2022 bis April 2024 war ebenfalls sehr schnell.

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seniorengerechte Wohnungen entstehen in der Cecilienstraße in Marzahn

Das Großprojekt „Cecilienstraße“ für altergerechtes Wohnen entsteht im Osten Berlins.

Drohnenansicht einer Großbaustelle.

Noch lange, lange eigen­ständig: Modernes Seniorenwoh­nen in Marzahn

Im hohen Alter läuft vieles nicht mehr so einfach wie früher. Eines allerdings bleibt unverändert: der Wunsch, eigenständig sein Leben gestalten zu können und gesellig und aktiv zu bleiben. Morgens zum Schwimmen fahren? Warum denn nicht? Um diese Bedürfnisse dreht sich alles beim Neubau der 356 senioren­gerechten Wohnungen in zwei Gebäuden der Cecilienstraße in Marzahn. Durch eine funktionale Möblierung und Ausstattung der Räume soll den Bewohner:innen ein unabhängiger häuslicher Alltag ermöglicht werden. Sämtliche Wohnungen werden barrierefrei errichtet. Für regelmäßige Get-togethers sind jeweils rund 37 m² große Gemeinschaftsflächen im Erdgeschoss vorgesehen.

Wirklich sorgenfrei lässt es sich im Alter allerdings nur leben, wenn man sich auch auf Unterstützung verlassen kann, wenn es drauf ankommt. Deswegen werden neben den Wohnungen Komplementärvermietungen von zwei Gewerbeeinheiten an einen sozialen Träger geplant. Sowohl eine Tagespflege als auch ein Pflegestützpunkt sind denkbar. Last but not least zahlt auch die urbane An- und Einbindung der Wohnanlage auf die Lebensqualität der Senior:innen ein. Vom Grundstück in Marzahn erreicht man den ÖPNV zu Fuß. Das Spree Center Hellersdorf mit diversen Einkaufsmöglichkeiten für den täglichen Bedarf liegt um die Ecke, die Naherholungsanlage „Gärten der Welt“ ist nur wenige Meter entfernt – und bis zur Schwimmhalle Kaulsdorf sind es nur 600 Meter.

Nachhaltiges
Bauen
am Beispiel Cecilienstraße:

  • klimapositive Strohwände im Innenbereich
  • geringe CO₂-Bilanz der Gebäudeherstellung und des Betriebs
  • Berücksichtigung des Prinzips des zirkulären Bauens
  • KfW 55-Förderung
  • umfassende Barrierefreiheit
  • PV-Anlagen sowie Wasserstoff-Speicheranlage auf den Dachflächen
  • Wärmeerzeugung über Luft-Wasser-Wärmepumpen
  • Grauwassernutzung mit Wärmerückgewinnung
  • Einsatz von Smart-Technologie, die die Gebäudetechnik intelligent regelt

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